Großer Applaus für die vhs-Ballettschule

Großer Applaus für die vhs-Ballettschule unter Leitung von Nadja Habermann.

Vhs-Ballettschule zeigt Hänsel und Gretel
16.-17.11.13

Akteure machen aus Märchen ein Tanz-Kunstwerk:
Nadja Habermann und die vhs-Ballettschule begeistern 900 Zuschauer mit „Hänsel und Gretel“

Die Kinder und Jugendlichen der vhs-Ballettschule haben nach neun Monaten Proben ein Kunstwerk mit anmutigen Tänzen und wunderschönen Kostümen, mit viel Gestik und Feingefühl auf die Bühne der Festhalle gebracht. Das Märchen „Hänsel und Gretel“, so bekannt es ist, zeigten die 165 kleinen und großen, überwiegend weiblichen Ballettschüler auf eine ganz besondere Art, die mit viel Szenenapplaus belohnt wurde. Ballettlehrerin Nadja Habermann sorgte nach den Erfolgsstücken „Rotkäppchen“ und „Cinderella“ wieder für eine zwei Mal ausverkaufte Halle.

Das Märchen wurde erst vorgelesen, im Stück selbst wurde jedoch kein Wort gesprochen. Allein Mimik, Ausdruck, Kostüme und getanzte Elemente stellten die einzelnen Szenen dar. Hänsel und Gretel, überzeugend gespielt von Elias Laufer und Merle Ziesel, verliefen sich im Wald, der in verschiedenen mystischen Bildern auf Leinwand im Hintergrund dargestellt war. Die jüngsten Ballerinas zeigten Blumen- und Hasenkinder sowie quirrlige Ameisen, die älteren Ballettschüler waren Feen, Bäume, wilde Tiere, Sterne und Schneeflocken.
Imposant waren die Auftritte der Blumenkönigin und des Schnee-Engels mit seinen ausladenden Flügeln, besonders gruselig fegten Fledermäuse übers Parkett, und auch die böse Hexe mit ihrem schauderhaften Lachen wurde mit großer Spannung erwartet.

Nadja Habermann verstand es ausgezeichnet, in der Ausarbeitung der Choreografie und aufwendigen Kostümwahl nicht nur Elemente wie Feuer und Wasser tänzerisch darzustellen, sie wählte für dieses Märchen auch sehr vielseitige Melodien aus allen Musikrichtungen aus – vom Kinderlied bis zur Klassik, von Charthits bis zu Musicaltiteln. Die gezeigten Tänze waren neben klassischem Ballett mit Elementen aus Jazz- und Moderndance, zum Teil mit Akrobatik durchwirkt. 13 Solisten begeisterten mit ihren Darstellungen, ebenso die Jazz-Teenies mit dem Tanz „Black swan“.

Hinter den Kulissen lief ein wahrer Schmink-Marathon ab. Für 190Gesichter zeichnete Amrei Linke-Janssen aus Ottobeuren verantwortlich, viele Helfer und Eltern halfen beim Umkleiden und der Betreuung mit. Der Aufwand hatte sich gelohnt, alle Ballettschüler mit ihrer Leiterin erhielten zum Schlussauftritt einen Riesenapplaus. Und Nadja Habermann bekam am Ende einen Blumenstrauß von ihrem kleinen Sohn überreicht.

Erschienen: Schwäbische Zeitung 17.11.2013, Autor: Carmen Notz

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