Veranstaltung

Michael Stacheder liest: Max Mannheimers „Spätes Tagebuch“

Michael Stacheder
Mi, 29. Januar 2020
19:30 Uhr

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und zum Kriegsende 1945.
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Beschreibung
Aus den Erinnerungen von Max Mannheimer (1920 bis 2016). Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und zum Kriegsende 1945.

„Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.“ (Max Mannheimer)

Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in dem von den Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er die Hölle überlebt. Mannheimer sprach lange nicht über das, was er erlebt hatte. Erst als er seinen Tod nahe glaubte, entschloss er sich, das Erlittene für die Nachgeborenen aufzuschreiben.
Bis zu seinem Tode im September 2016 war Mannheimer unermüdlich tätig in Vorträgen, Diskussionen und Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. In zahllosen Veranstaltungen leistete er Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit. Sein „Spätes Tagebuch“ ist ein tief berührendes Dokument der Menschlichkeit.

Der Schauspieler und Regisseur Michael Stacheder setzt sich seit langem mit künstlerischen Mitteln mit dem Terror des Nationalsozialismus auseinander. Die Cellistin Verena Stei umrahmt die Lesung musikalisch.

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Veranstaltungsort
Bockturm und  Museum
Bocksaal
Gänsbühl 9
88299 Leutkirch im Allgäu
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Kosten
Abendkasse: 10,00 Euro. Ermäßigt 6,00 Euro
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Hinweise
  • Diese Veranstaltung ist rollstuhlgerecht
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Veranstalter
Gefördert von "Demokratie leben"
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